Alle Artikel mit dem Schlagwort: Fassadendämmung

Neue Hausfassaden

Hausfassaden: schön und effektiv gleichermaßen

In einem vorherigen Artikel bin ich schon darauf eingegangen, dass eine solide Haustüre nicht nur etwas für die Ästhetik eines Hauses wichtig ist, sondern auch für die Wärmedämmung und damit auch für Energiekostenreduktion. Noch wichtiger als gute Haustüren sind aber die Hausfassaden. Sie prägt nicht nur den Gesamteindruck, den ein Betrachter aus der Ferne vom Haus erhält, sondern trägt als wichtiger Baustein zum Gesamtkonzept der Energieeinsparung bei. Es liegt in der Natur der Sache, dass auch die Hausfassade vom Zahn der Zeit angenagt und malträtiert wird. Das Ergebnis ist in der Regel nicht nur äußerst unschön, sondern zerstört auch die dämmende Wirkung. Da die Schäden meist an der sogenannten „Wetterseite“ auftreten kommt es gehäuft vor, dass durch die Löcher des herausgebröckelten Putzes Regenwasser ins Gemäuer einziehen kann, was in der Konsequenz den klassischen Schimmelbefall bedeutet. Obwohl es bereits hätte früher geschehen müssen ist spätestens dann, wenn Schimmel droht, der Zeitpunkt gekommen, die Fassade zu renovieren. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – Hausfassaden dämmen Wenn nun die Fassadenerneuerung ansteht, sollte nicht nur die wiedererstrahlende Schönheit durch …

Dämmung mit Styropor - Pixabay

Fassadendämmung mit Styroporplatten – JA oder NEIN?

Die aus Polystyrolschaum bestehenden Styroporplatten werden auch als EPS-Dämmung bezeichnet, und werden aus einem Erdöl-Raffinierie-Produkt hergestellt. Diese Platten werden bevorzugt zur Fassaden-Dämmung eingesetzt, da sie das kostengünstigste Produkt auf dem Markt darstellen. Auch als Kerndämmung in zweischaligen Wänden oder als Perimeterdämmung werden sie verwendet. Vorteile der EPS-Dämmung Mit seiner Wärmeleitfähigkeit von 0,035-0,045 W/ (m K) verfügt das Material über ein gutes Wärmedämmvermögen und ist daher für die Außendämmung bevorzugt verwendbar. Auch bei Feuchtigkeit behält der Werkstoff seine Wärmedämmbarkeit Das Material ist schwer entflammbar und unterliegt somit auch der Gebäudebrandschutzordnung. Styroporplatten sind einfach zu verarbeiten, sie werden mit Dübeln befestigt oder geklebt In eingebautem Zustand werden keine gesundheitsschädlichen Stoffe freigegeben. Auch die Umweltbelastung hält sich durch die Co2-Schäumung im Toleranzbereich auf. Nachteile der EPS-Dämmung Styroporplatten sind nicht UV-beständig. Bei längerer Sonneneinstrahlung vergilben sie und werden spröde. Das Material ist diffusionsdicht und kann daher zu Schimmelbidung in Innenräumen führen. Da die EPS-Dämmung im Laufe der Zeit schrumpfen kann, ist eine Fugenbildung möglich, welche die Dämmwirkung beeinträchtigt. Styroporplatten sind zwar schwer entflammbar, entwickeln aber im Falle eines Brandes …