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Das Stromaggregat – Energieversorgung für den Schrebergarten und bei Stromausfall

Stromaggregat - Pixabay

Eine zuverlässige Stromversorgung ist in vielen Teilen der Welt gängiger Standard. Dennoch kommt es hier und da vor, dass das öffentliche Stromnetz aus verschiedenen Gründen für eine gewisse Zeitspanne ausfällt. Wohl dem, der dann auf ein Stromaggregat zurückgreifen kann, um diese Zeitspanne zu überbrücken. Ebenso praktisch wie hilfreich ist ein Stromaggregat auch in heimischen Schrebergärten, die noch viel zu oft nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind. Was es vor dem Kauf noch Wissenswertes zu erfahren gibt erfahren Sie in diesem Artikel.

Normal- und Starkstrom – nicht jedes Aggregat bietet beide Möglichkeiten

Während der Starkstrom für die Haushaltsversorgung eher unnötig ist (außer für die Versorgung des Backofens – wenn man das will), sind normale 230 V-Anschlüsse essenziell. Von diesen Steckdosen kann man am Stromaggregat eigentlich nicht genug haben. Nutzt man das Aggregat auch im Schrebergarten sollte man aber schon darauf achten, eines mit wenigstens einem Starkstromanschluss zu kaufen. Ein vernünftiger Holz-Spalter beispielsweise benötigt auf jeden Fall eine Starkstromsteckdose, um genügend Kraft aufbringen zu können.

Qualität hat ihren Preis – aber auch direkten Nutzen

Es gibt mittlerweile viele Billig-Aggregate zu kaufen. Davon ist aber abzuraten, denn die Folgekosten können häufig deutlich höher liegen als der eigentliche Kaufpreis. Hochwertige Geräte sind wesentlich wartungsärmer und zeitgleich bedeutend langlebiger als ihre besonders preiswerten Pendanten. Die Wartungsfähigkeit (Zugänge zu Öl- und Kraftstofftanks sowie deren Filtern) sollte möglichst gut gestaltet und einfach zu handhaben sein.

 

Achten Sie auch darauf, dass alle Steckdosen gleichzeitig benutzt werden können. Nicht jedes Aggregat ist in der Lage, alle vorhandenen Steckdosen mit ausreichend viel Strom zu versorgen, um alle angeschlossenen Verbraucher gleichzeitig zu bedienen.

Diesel oder Benziner? Die Art der Anwendung ist entscheidend

Sowohl diesel- als auch benzingetriebene Aggregate haben ihre Vor- und Nachteile. Welcher Energieträger genutzt wird, muss über den primären Verwendungszweck des Aggregats bestimmt werden.

Benzingetriebene Stromaggregate

Stromerzeuger, die mit Benzin angetrieben werden sind vor allem dann sinnvoll, wenn es auf eine möglichst hohe Laufruhe während des Betriebs ankommt. In der Regel werden Benzin-Aggregate als Notstromvarianten in Privathaushalten verwendet. Nachteilig wirken sich die höheren Betriebskosten aus.

Dieselgetriebene Stromaggregate

Stromerzeuger auf der Basis von Dieselkraftstoff überzeugen weniger mit Laufruhe als mit verhältnismäßig geringen Betriebskosten und wesentlich erhöhter Laufzeit pro Tankfüllung. Mit entsprechender Schalldämmung ausgestattet können aber auch sie relativ leise betrieben werden. Ein weiterer Vorteil von Dieselmotoren ist deren relative Robustheit gegenüber den Benzinmotoren.

Das Inverter Stromaggregat – ein Spezialist für hochempfindliche Elektronikverbraucher

Wenn das anzuschaffende Stromaggregat für empfindliche elektronische Verbraucher wie Notebooks etc. verwendet werden soll, ist es nicht empfehlenswert, gewöhnliche Stromaggregate zu verwenden, weil sie mit Spannungsschwankungen von bis zu 25 % aufwarten. Das kann der Tod des Notebooks sein. In diesen Anwendungsfällen und/oder dann, wenn das Aggregat möglichst handlich und leise sein soll (beim Camping beispielsweise), bietet sich der Kauf eines etwas teureren Inverteraggregats an. Aufgrund ihres technischen Aufbaus sind sie in der Lage, Stromschwankungen nahezu auszuschließen. Das schafft Sicherheit für ihre empfindliche Elektronik. Durch die Bauart und die Fähigkeit, die Motordrehzahl dem aktuellen Verbrauch anzupassen, sind Inverteraggregate auch dann die beste Wahl, wenn sie zum Camping mitgenommen werden sollen.

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