Energetisches Bauen
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Smart-Home – das vernetzte Haus

Smart-Home

Smart-Phones kennt inzwischen jedes Kind, wie aber sieht es mit dem „Smart Home“ aus? Das „intelligente Haus“, auch „Zuhause 2.0“ genannt, mag im Moment zwar noch nicht so populär sein wie I-Phone und Co, im Kommen ist das Smart-Home trotzdem.

Türschlösser, die sich per Funk entriegeln, Lichter, die sich einschalten, wenn man die Tür öffnet, Computer, die defekte Geräte melden oder den Energieverbrauch minimieren – heute ist (fast) alles machbar. Über PC, per Fernbedienung oder Handy reguliert man die Heizung. Nach Zeitplan fahren Rollläden hoch, das Garagentor geht auf, oder die Waschmaschine startet, wenn der Strom nachts wenig kostet.

Smart-Home – der Trend im 21. Jahrhundert

Komfort, Sicherheit und energetische Sparsamkeit – kein Wunder, dass das „E-Haus“ im September 2010 auf der Internationalen Funkausstellung (Ifa) in Berlin auf großes Interesse stieß. Präsentiert wurde es vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informations-technischen Handwerke (ZVEH). Und tatsächlich kann man im „E-Haus“ des Verbandes hautnah das effiziente Zusammenspiel der verschiedenen Funktionen erleben.

Dazu gehören energieeffiziente Beleuchtung, TV und PC, die Erfassung und Auswertung von Verbrauchsmengen mit Intelligenten Zählern (Smart Meter), vernetzte Hausgeräte, Photovoltaikanlagen und eine solare Home-Tankstelle für E Mobile. Alle vernetzten Komponenten funktionieren dabei auf Basis des weltweiten Standards KNX-IP.

Zeit- und Energieeinsparung

Die Vorteile des vernetzten Hauses liegen auf der Hand. So muss man nicht mehr durch das ganze Haus oder die gesamte Wohnung laufen, um Fenster, Heizung und Elektrogeräte zu kontrollieren. Das alles lässt sich über eine zentrale Schaltstation regeln. Die „vergessene“ Herdplatte schaltet sich so automatisch ab, wenn der Bewohner das Haus verlässt.

„Werden noch Webcams in den Räumen installiert, kann auch optisch nachvollzogen werden, ob alles in Ordnung ist“, sagt Petra Schmieder, Sprecherin des ZVEH. So kann beispielsweise die Betreuung von Menschen mit gesundheitlichen Problemen optimiert werden. Im Boden eingebaute Sensoren werden sofort aktiviert, wenn ein Mensch stürzt, und senden das entsprechende Bild an einem mit dem jeweiligen Haus vernetzten medizinischen Notfall-dienst. Oder ein Patient sendet täglich seine selbst gemessenen Blutdruckwerte an seinen Arzt, beschreibt die Verbandssprecherin die vielfältigen Möglichkeiten der Heimvernetzung.

Volle Energiekostenkontrolle durch Smart-Home?

Auch bei der Energiekostenkontrolle sind die „vernetzten Häuser“ wegweisend. Während in konventionellen Haushalten das Thema häufig nur dann auf den Tisch kommt, wenn die jährliche Stromrechnung im Briefkasten liegt, zeigen „intelligente“ Häuser auf dem Bildschirm regelmäßig den aktuellen Energieverbrauch samt Kosten an. Und falls es im Haushalt zu technischen Störungen kommt, informiert die hauseigene Computeranlage den Eigentümer auf dem Handy oder den beauftragten Kundendienst.

Das richtige Netzwerk für das Smart-Home

Wie aber funktioniert das vernetzte Domizil überhaupt? Das Gebäude oder die Wohnung benötigt ein System spezieller Leitungen, die ähnlich wie konventionelle Stromkabel das Haus durchziehen und bei einer zentralen Servereinheit zusammenlaufen. Neben Energie können diese Leitungen auch digitale Informationen transportieren und funktionieren quasi wie Telefonkabel, über die die angeschlossenen Geräte miteinander kommunizieren. Diese Verbindung macht es auch möglich, dass in der Küche ein Alarmsignal ertönt, wenn im Keller die Tür des Gefrierschrankes offen steht oder das Erdgeschossfenster unverschlossen ist.

Und: Am besten ist es, die gesamte Technik bei einem Neubau gleich mit zu installieren. Ein bestehendes Haus nachträglich voll zu vernetzen ist sehr aufwendig und in der Regel nur mit Abstrichen zu realisieren. Daher ist es für den Altbau nur bedingt geeignet, aber natürlich nicht ausgeschlossen.

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Kategorie: Energetisches Bauen

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Hauptberufliche Online-Texterin und Redakteurin. Bereits seit 2007 arbeite ich auf selbstständiger Basis im www. Als Mutter von 4 Kindern verfüge ich über umfangreiches Wissen in den Bereichen, Kinder, Familie, Haus, Garten, Gesundheit und Immobilien. Dies sind auch meine beruflichen Kernthemen im Bereich Texterstellung, Social Media und virtueller Assistenz

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