Innenraumgestaltung
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Elektropolieren von Metallen – Einsatzbereich Innenausbau

Elektropolieren Innenbereich

Es gibt ja unterschiedliche Variationen Metall zu bearbeiten. Eine mir bislang unbekannte ist das Elektropolieren. Daher habe ich mich einmal genauer mit dieser Thematik beschäftigt und hierbei auch zahlreiche Einsatzmöglichkeiten im Bereich Sanierung und Renovierung gefunden. Doch, der Reihe nach:

Beim elektrolytischen Polieren ist das Ergebnis anders als beim mechanischen Polieren, von der Qualität und Zusammensetzung der Werkstoff-Legierung abhängig. Aber auch die Vorbehandlung und das Verarbeiten des Metalls spielen eine große Rolle.

Was passiert beim Elektropolieren von Metallen?

Durch das Einwirken des elektrischen Stroms in den Elektrolyten kann das Metall vorsichtig abgetragen werden. Der Wirkstoff wird dabei eingeebnet. Es entstehen widerstandsfähige und hochglänzende Oberflächen. Ein Entgratungseffekt sorgt dafür, dass beim Elektropolieren alle scharfen Kanten abgerundet werden können. In der Metalloberfläche bleiben bei diesem Verfahren keine Rückstände von Poliermitteln zurück. Dafür gibt es eine wesentlich dickere Passivschicht auf dem Edelstahl.

Edelstahl gehört zu den Materialien, die viel korrosionsbeständiger ist. Eine sehr glatte Oberfläche wirkt sich sehr positiv auf die Strömungseigenschaften in Reaktoren oder Rohrleitungen aus. Gleichzeitig lassen sich elektropolierte Oberflächen wesentlich einfacher desinfizieren und reinigen. Auf einer derartigen Oberfläche können sich auch Keime nicht so gut festsetzen.

Wo wird das Elektropolieren angewendet?

In vielen Bereichen bietet das Elektropolieren viele Vorteile, wie zum Beispiel bei der Herstellung von Autoteilen, beim Innenausbau oder Design. Das Polieren von Kleinteilen ist im Vergleich zum mechanischen Verfahren viel wirtschaftlicher und schneller. Teile mit einer komplexen Geometrie lassen sich wesentlich gleichmäßiger Polieren. Die spezielle Verfahrensweise wird auch beim Bearbeiten von Aluminiumteilen genutzt. Hierbei handelt es sich um ein anodisches, metallabtragendes Verfahren, welches auf Basis von Schwefelsäure und Phosphorsäure erfolgt.

Beim Elektropolieren wird die Rauheit des Aluminiums stark gesenkt. Dadurch kann bereits bei einem niedrigen Massenverlust ein hoher Glanz erzielt werden. Bereits bei einem Siliziumgehalt von unter 1% ist ein guter Glanz auf der Legierung möglich.

Vorteile des Elektropolierens

In erster Linie wird bei diesem Verfahren ein hoher Glanz innerhalb kürzester Zeit erzielt. Das Standardverfahren kann für viele handelsübliche Werkstoffe eingesetzt werden. Damit das Polierergebnis wie gewünscht ausfällt, ist es beim Elektropolieren notwendig, dass verschiedene Parameter der Elektrolyten überwacht werden müssen. Wenn nötig, müssen diese korrigiert bzw. angepasst werden. Je nach gewünschtem Poliergrad und Schichtdicke dauert der Vorgang beim Schutzpolieren (Abtrag: 6-8 µm) oder Standardpolieren (Abtrag ca. 12-15 µm) circa 6 Minuten.

Ich gebe zu, dass ich alles sehr technisch und man kann sich erst etwas darunter vorstellen, wenn man es wirklich sieht. Beispiele und weitere Informationen findet ihr beispielsweise unter: https://www.alube.de/elektropolieren/ Vielleicht wird der ein oder andere inspiriert.

Kategorie: Innenraumgestaltung

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Hauptberufliche Online-Texterin und Redakteurin. Bereits seit 2007 arbeite ich auf selbstständiger Basis im www. Als Mutter von 4 Kindern verfüge ich über umfangreiches Wissen in den Bereichen, Kinder, Familie, Haus, Garten, Gesundheit und Immobilien. Dies sind auch meine beruflichen Kernthemen im Bereich Texterstellung, Social Media und virtueller Assistenz

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