Alle Artikel in: Finanzierung und Förderung

Themen rund um Kosten, Finanzierung und Fördermöglichkeiten bei der Sanierung oder Renovierung von Altbauten oder Bestandsimmobilien

Maklerprovision gerechtfertigt

Die scheinbar schnell verdiente Maklerprovision

Der Beruf des Maklers hat für Außenstehende immer etwas Unwirkliches. Da wirbt er mit der Vermittlung von Kauf- oder Mietimmobilien und binnen kurzer Zeit ist ein Käufer oder Mieter gefunden, der dann für die Vermittlung einen nicht unerheblichen Betrag, auch Courtage genannt, an den Makler zu entrichten hat. Die Maklerprovision! Diese Haltung wird noch durch diverse Doku-Formate im Fernsehen befeuert, in denen Makler nach zwei oder drei Besichtigungsterminen einen Vermittlungserfolg verbuchen können und so scheinbar schnell viel Geld durch die Maklerprovision verdienen können. Der Alltag eines Maklers Dabei stellt sich der Alltag eines Maklers in der Realität ganz anders dar. Sicher, Geld verdienen lässt sich mit der Vermittlung von Immobilien ganz bestimmt. Auch viel Geld kann mitunter für einen Abschluss verdient werden. Aber ist das der Alltag? Mitnichten. Gerade wenn ein Makler seine berufliche Laufbahn startet, ist es oftmals ein hartes Brot, an Aufträge zu kommen. Da heißt es ähnlich wie im Versicherungsgeschäft Klinken putzen und auch einmal die eine oder andere Enttäuschung zu verkraften, wenn das Objekt, für das man sich ins Zeug gelegt …

Eigenleistung bei der Hausrenovierung

Eigenleistung am Bau sinnvoll?

„Das wird teuer…“ Ein Stoßseufzer, den viele private Bauherren kennen – und nicht selten ausstoßen. Kein Wunder, dass angesichts permanent steigender Baukosten immer mehr Häuslebauer auf Eigenleistung, die sogenannte Muskelhypothek, setzen um Geld zu sparen. Aber Vorsicht, nicht alle Arbeiten am Bau eignen sich zur Selbsthilfe. „Wer selbst Hand anlegen will, braucht nicht nur gewisse Fachkenntnisse“, sagt Tobias Hamboch, Bauhandwerker aus Berlin, „Er sollte auch eine Menge Zeit mitbringen.“ Verfügt man über beides nicht, kann es passieren, dass der Ablauf des Baus stark verzögert wird und im Extremfall zusätzliche Kosten entstehen. Die Zeit spielt eine sehr große Rolle „Bedenken muss man immer den Faktor Zeit“, meint auch Immobilienexperte Jörg Hausmann. „Der private Bauherr führt die Gewerke ja in der Regel nicht zur Hauptarbeitszeit aus, sondern nach seiner regulären Arbeit. Sehr oft muss man sich dafür sogar ganze Urlaube nehmen.“ Welche Gewerke aber eignen sich überhaupt zur Eigenleistung und welche sollte man lieber dem Fachmann überlassen? Hamboch: „In der Regeln kann man vor allem Maler- und Tapezierarbeiten gut selbst ausführen. Nicht nur, dass sich hier 60 …

Heizung - Förderprogramm sinnvoll

Förderprogramm für Heizungsoptimierung – BAFA

Wer eine Heizung besitzt, kann für die Optimierung seiner Anlage staatliche Förderung beziehen – rund 30 Prozent auf die Nettokosten gibt es vom Staat zurück, wenn ein Fachbetrieb bei einer Heizungsanlage den so genannten hydraulischen Abgleich durchführt oder eine veraltete Pumpe gegen eine neue tauscht. Beide Maßnahmen verbessern die Energieeffizienz der Anlage – zusammen mit der Förderung also ein doppelter Spareffekt für die Besitzer. 98 Prozent der Heizungsbesitzer, die das seit 2016 gültige staatliche Förderprogramm bisher genutzt haben, würden dieses laut Bundeswirtschaftsministerium denn auch weiterempfehlen. Kein Wunder: Die Investitionen rechnen sich schon nach kurzer Zeit. Das hohe Einsparpotenzial von Pumpentausch und hydraulischem Abgleich haben bereits viele Heizungseigentümer erkannt. Seit Start des Förderprogramms für die Heizungsoptimierung im Sommer 2016 wurden mehr als 120.000 Förderanträge bewilligt, über 180.000 Pumpentausche gefördert und über 35.000 hydraulische Abgleiche unterstützt. Wer diese Maßnahmen professionell durchführen lässt, erhält vom Bund Zuschüsse in Höhe von 30 Prozent der investierten Nettokosten. Laut Bundeswirtschaftsministerium würden 98 Prozent der Fördermittelempfänger das Programm weiterempfehlen. 93 Prozent zeigten sich mit dem Antragsverfahren zufrieden. Die Förderung lässt sich schnell …

Baupreise Anstieg 2018

Baupreise für Wohngebäude stiegen 2018 um knapp fünf Prozent

Bauen, kaufen oder weiter mieten? Vor dieser Frage stehen jedes Jahr viele Menschen, die an ihrer derzeitigen Wohnsituation etwas ändern wollen. Ob sich Nachwuchs ankündigt, man das Stadtleben leid ist oder man wünscht sich eine eigene Immobilie zur Altersvorsorge – die Gründe für die Überlegung sind so vielfältig wie die Möglichkeiten. Selber bauen? Eine kleine Kalkulationshilfe Wer selbst bauen will, steht dabei wahrscheinlich vor der größten Herausforderung – und sollte bei den Preisen genau hinschauen. Denn: Ein Haus zu bauen ist erneut teurer geworden. Das geht aus den Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt zum Jahresanfang veröffentlicht hat. Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland lagen im November 2018 um 4,8 % über dem Stand im November 2017. Wie das Bundesamt weiter mitteilt, ist das der stärkste Anstieg der Baupreise gegenüber dem Vorjahr seit November 2007 (damals stiegen die Preise um +5,7 % gegenüber dem November 2006). Im August 2018 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch bei 4,6 % gelegen. Im Vergleich zum August 2018 erhöhten sich die Baupreise im November 2018 um 0,8 %. Alle …

Rechte Pflichten von Wohnungseigentümern

Rechte und Pflichten eines Wohnungseigentümers

Als Wohnungseigentümer können Sie nicht grenzenlos tun und lassen, was Sie gerade wollen. Sie sind darauf angewiesen, dass ein gutes Miteinander besteht und dass gewisse Regeln von allen eingehalten werden. Wenn man eine Wohnung erwirbt, schließt man sich damit automatisch einer Gemeinschaft an. Für alle Teilnehmer gelten die gleichen Regeln. Diese sind in der sogenannten Teilungserklärung, der Haus- und Gemeinschaftsordnung festgelegt. In der Teilungserklärung wird genau festgehalten, was wem in der Wohnanlage gehört. Die Hausordnung beinhaltet den gegenseitigen Umgang der Mieter miteinander. Hier wird geregelt, welche Ruhezeiten einzuhalten sind, wie die Balkonkästen richtig angebracht werden, welche Vorsichtsmaßnahmen in der Garage zu treffen sind, in welchem Zyklus das Treppenhaus gereinigt wird usw. In der Gemeinschaftsordnung werden die Zahlungsverpflichtungen und die Nutzungsrechte niedergeschrieben. Sondereigentum Das Sondereigentum will heißen, die eigenen vier Wände nebst Balkon oder Terrasse, muss jeder selbst instand halten. Teileigentum sind Räume, die gemeinschaftlich genutzt werden, aber unbewohnt sind, wie zum Beispiel eine Waschküche. Gemeinschaftseigentum Zum Gemeinschaftseigentum gehören schließlich die Außenwände, das Dach, Grünflächen rund um die Wohnanlage, Versorgungs- und Heizungsleitungen. Dafür müssen die Eigentümer …