Innenraumgestaltung
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Kücheneinrichtung – Ausstattung und Beleuchtung

Die Küche richtig planen - Pixabay

So sehr man auch schon die optisch moderne und edel ausgestatte Küche vor seinem geistigen Auge vorbeischweben sieht, kommt man spätestens dann wieder in der Realität an, wenn man bei der Küchenplanung Grundriss und Größe der dafür vorgesehenen Fläche betrachtet.

Doch auch hier muss man nicht verzagen. Wozu wurden schließlich Modulküchen mit Paneel Systemen entwickelt? Sie sind die praktische Lösung für alle noch so beengenden Raumverhältnisse und Alltagsgegebenheiten. Nach dem Baukastenprinzip lässt sich dank des Paneel Systems frei von jedem Grundriss die Küche funktional und beliebig gestalten.

Drohen einschneidende Verhältnisse wie Familienzuwachs oder ein geplanter Wohnortwechsel das Leben total zu verändern, hat sie Bestand: Die Modulküche.

Ohne großartige handwerkliche Fähigkeiten kann man sie schnell auf und abbauen. Einzelne Module austauschen und sie immer wieder in allen möglichen Materialien neu konfigurieren.

Die Küche(nmöbel) von heute

Laut einer Umfrage nutzen die Deutschen ohnehin nur ca. 13m² Wohnfläche. Da kann man mit der Kücheneinrichtung schnell mal an seine Grenzen stoßen, wenn man sich vorher keine Gedanken gemacht hat, welche Küchenmöbel unverzichtbar sind und wie man sie auf die vorgegebene Fläche angemessen verteilt.

Grundsätzlich ist es z.B. bei einem quadratischen Grundriss sinnvoll, gegenüber der eigentlichen Küche mit Schränken und Arbeitsplatte einen kleinen Tresen mit Sitzplätzen einzurichten. Ist die Küche ohnehin sehr schmal, kann man sie in typischer L-Form einrichten (Küche an die Wand, gegenüber der kleine Tresen oder Tisch.
Mit anderen Worten die klassisch in

• Unterschränke

• Arbeitsplatte

• Nische

• Oberschränke

eingeteilte Küche ist zusammen mit unverzichtbaren Einrichtungsmöbeln wie Kühlschrank, Spülbecken und Backofen bestens ausgestattet.

Es werde Licht in der Küche

Zumindest wenn man an ausreichend Beleuchtung gedacht hat. Ohne Licht wird aus dem in hellem Orange gehaltenen einladenden Raum sonst schnell eine No Go Area. Es sind zwar nur wenige Nuancen, die es zu beachten gilt. Aber die können schon eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden spielen.

Die Lichtstärke ist dafür ein wesentliches Kriterium. Für die Grundbeleuchtung eignen sich verstellbare Strahler und Leuchten. Sie werden mittels Seil;- Stangen- oder Stromschienensystemen an der Decke angebracht. Durch ihre einfache Verschraubung oder Fixierung mit Steckadaptern können sie jederzeit wieder abmontiert und neu ausgerichtet werden. Mehr als 300 Lux sollte die Lichtstärke nicht betragen. Als Aufenthaltsraum soll die Küche ja schließlich nicht übermäßig grell erscheinen.

Beim Arbeitsplatz (Kochfeld/Spülbecken) und im Essbereich ist das dagegen wieder was anderes. Dort wird mehr Licht (bis 500 Lux) benötigt, um ohne störende Schatten arbeiten bzw. servieren zu können.

Während in Arbeitsbereich in den Nischen bzw. unter den Hängeschränken platziert werden kann (neuerdings auch als Überbauleuchte an Oberschränken oder als Einbauleuchte hinter mattierten Glastüren in der Spüle), sind Pendelleuchten beim Esstisch und dem Küchentresen der Renner.

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