Innenraumgestaltung
Schreibe einen Kommentar

Hydrokulturen – pflegeleicht und grüner Blickfang

Hydrokultur - Pixabay

Nicht jeder ist mit einem sogenannten „Grünen Daumen“ gesegnet. Allerdings gehören Blumen und Pflanzen in einem hübsch dekorierten Wohnraum einfach dazu. Nicht immer möchte man dann auf Plastikblumen zurückgreifen. Daher gilt es, sich nach einer sinnvollen Alternative umzusehen. Wer nicht immer Zeit und Lust zum Gießen hat, es öfter einmal vergisst. Für den empfehlen sich Hydrokulturpflanzen bzw. Hydrokulturen.

Hier werden die Blumen und Pflanzen mit einer Art Nährstofflösung ernährt. Charakteristisch sind hier die sich entwickelnden Wasserwurzeln, die keinen Erdboden benötigen. So gestaltet sich die Pflege als sehr leicht und einfach und ist somit auch für Anfänger durchaus geeignet. Dadurch ist die Haltung in jedem Raum möglich und das Grün kann überall sprießen.

Da keine Erde benötigt wird, kommt hier ein spezielles Granulat zur Anwendung. Dies dient zur Festigung der Pflanze, so kann die Pflanze im Blumentopf nicht herausfallen. Die kleinen Kügelchen werden aus sogenanntem Blähton hergestellt. Dies ist recht staubfrei und auch sonst entsteht kein Schmutz, wie man es von Blumen- und Pflanzenerde gewohnt ist.

Die Wasserstandsanzeige – ein Überwässern ist fast unmöglich

Ein eingebauter Wasserstandsanzeiger sorgt dafür, dass man immer weiß, wann die Pflanze gegossen werden muss. Auch Nährstoffe werden durch den Blähton automatisch zugeführt. Sehr häufig sieht man derlei Pflanzenarrangements auch in Kanzleien oder Praxen, die Wartezimmer oder Wartebereiche sehr stimmungsvoll verzieren. Es sind eigentlich alle Arten von Pflanzen mit einer Hydrokultur haltbar. Allerdings sollte man auch hier die Lichtverhältnisse nicht außer Acht lassen. In einem dunklen Raum wird keine Pflanze richtig gedeihen.

Hydrokulturen sind auch für Anfänger geeignet

Gerade, wenn man noch nicht so viel Erfahrung hat, dann kann man mit kleinen Hydrokulturen beginnen. Später dann sind größere Pflanzen durchaus kein Problem mehr. Man kann entweder seine Hydrokultur selbst zusammenstellen oder aber man kauft fertige Blumenkübel. Ein weiterer Vorteil ist das Gewicht, das Blähton wesentlich leichter ist als herkömmliche Blumenerde. Allerdings sollte man hier auf standfeste Gefäße achten. Unterm Strich sind Hydrokulturpflanzen eine sinnvolle Alternative, allerdings muss man hier mit etwas höheren Kosten kalkulieren. Doch dies zahlt sich langfristig aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.