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6 Tipps zum Thema Heizkosten sparen

Heizkosten sparen - Pixabay

Wenn uns die ersten Minusgrade draußen zwingen, Handschuhe und Schal aus dem Kleiderschrank zu holen, wollen wir, dass im Inneren der Wohnung entsprechende Wohlfühl-Temperaturen herrschen.

Allerdings bedeutet das nicht, die Heizung ohne Bedacht aufzudrehen. Denn dies führt in vielen Fällen zu immens hohen Heizkosten und belastet die Haushaltskasse unnötig.

Hier habe ich mehrere Tipps zusammengestellt, wie sich im Haus angenehme Temperaturen erreichen lassen, ohne den Geldbeutel durch erhöhte Heizkostenmehr als nötig zu belasten.

1. Regelmäßiges Entlüften der Heizung sorgt für niedrigere Heizkosten

Blubbern im Heizkörper ist ein Anzeichen, dass die Heizung nicht optimal arbeitet. Der Grund für das Blubbern sind Luftblasen im Heizkreislauf, die die Zirkulation des Heizwassers unterbrechen. Die Folge: Der Heizkörper heizt sich nicht richtig auf, Verbraucher wählen eine höhere Einstellung und die Heizkosten steigen.

Verbraucher, die Heizkosten sparen wollen, tun gut daran, ihre Heizkörper mit Wasser zu füllen und zu entlüften – am besten zwei Mal im Jahr: einmal am Beginn und ein zweites Mal am Ende der Heizsaison.

2. Effizientes Heizen mit Türschließern

Wohnräume richtig lüften - Pixabay

Wohnräume richtig lüften – Pixabay

Jeder kennt das Szenario: In den verschiedenen Räumen herrschen unterschiedlich hohe Temperaturen. Im Wohnzimmer sind Wohlfühl-Temperaturen angebracht, da die Familienmitglieder sich hier in der Regel am häufigsten aufhalten. Im Schlafzimmer reicht es aus, wenn die Lufttemperatur bei 18 Grad Celsius liegt, nicht wesentlich niedriger (Minimum: 15 Grad Celsius) oder höher. Mehr als 20 Grad Celsius im Schafzimmer stören den gesunden Schlaf und belasten den Geldbeutel unnötig. Weniger als 15 Grad Celsius sind nicht gut für den gesunden Schlaf.

Das Problem in vielen Haushalten sind ständig offen stehende Türen, durch die Wärme vom Wohnzimmer in alle anderen Zimmer entweichen kann. Um dies zu verhindern, gibt es automatische Türschlösser. Diese halten die Wärme im Wohnzimmer die Heizkosten steigen nicht unnötig, da sich die Wärme in alle Zimmer ausbreitet.

3. Abdichten verhindert, dass Wärme ungewollt nach außen dringt

Mit einem einfachen Trick kann jeder feststellen, ob Wärme ungewollt durch die Fenster nach außen dringt. Eine brennende Kerze vors Fenster halten, reicht aus. Wenn die Flamme flackert, dringt Wärme nach draußen und von einem effizienten Heizen kann keine Rede sein.
Die einfachste Methode, dies zu verhindern bieten Baumärkte: Sie halten Dichtbänder bereit, die Verbraucher ans Fenster anbringen und die Wärmeverluste vermeiden. Das sieht in vielen Fällen nicht gut aus, sorgt aber für ein effizienteres Heizen. Bei den Türen helfen Wärmefänger vor den Türritzen, die der Handel in originellen Formen anbietet.

4. Frische Luft ist wichtig – richtig lüften

Thermostat für die Temperaturen im Winter - PixabayFrische Luft ist für die Gesundheit der Bewohner wichtig. Zu lange die Fenster offen stehen lassen, ist nicht gut. Denn die Räume kühlen komplett aus und die Heizung muss auf Hochtouren laufen, um Wohlfühl-Temperaturen zu erzeugen.
Außerdem gilt: Zu lange offen stehende Fenster sorgen für ausgekühlte Wände rund um die Fenster.

Die Folge: Feuchtigkeit setzt sich an, die beste Lebensgrundlage für Schimmelpilz.
Grundsätzlich gilt: Frische Luft erwärmt sich schneller und ist gesund. Deswegen ist es wichtig, mehrmals am Tag die Fenster mehrere Minuten lang zu öffnen – nicht länger oder kürzer.
Am besten ist es, die Heizkörper herunter zu drehen und die Fenster fünf bis zehn Minuten lang weit zu öffnen (Stoßlüften).

5. Wäsche nicht in Wohnräumen trocknen lassen

Das Trocknen der Wäsche sorgt für mehr Feuchtigkeit in den Räumlichkeiten, worauf die Heizung mit einem Wärmeausstoß reagiert. Dies sorgt für einen erhöhten Energieverbrauch.
Nasse Wäsche lässt sich idealerweise im Keller oder im Speicher trocknen. Wer nicht über solche Räumlichkeiten verfügt, der ist mit mehrmaligem Stoßlüften am Tag gut beraten. Möglichst mit Durchzug, damit die Feuchtigkeit verwindet.

6. Heizung an kalten Tagen nicht abschalten

Steht die Wohnung an kalten Tagen über mehrere Stunden leer, heißt das nicht, das die Heizung auszuschalten ist. Besser ist es, die Heizung auf eine niedrige Stufe einzustellen. Ein Grad weniger spart sechs Prozent Heizkosten.

Wer die Heizung abstellt, kommt von der Arbeit in eine ausgekühlte Wohnung zurück. Das bedeutet, er muss die Heizung auf die höchste Stufe stellen, um Wohlfühl-Temperaturen zu erreichen. Moderne Heizungen bieten Zeitschaltuhren. Mit diesen kann der Verbraucher einstellen, wann er eine Veränderung der Raumtemperatur wünscht.

Richtwerte für Zimmertemperaturen auf Empfehlung des Bundes der Energieverbraucher:

• Schlafzimmer: 15 bis 20 Grad Celsius
• Küche: 18 bis 20 Grad Celsius
• Wohnzimmer: 19 bis 21 Grad Celsius
• Kinderzimmer: 20 bis 22 Grad Celsius
• Bad: 20 bis 24 Grad Celsius

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